Berichte aus dem Pfarreileben 2026


Kirchenrenovierung: Fotos vom 11.06.2026

Bilder von der Empore und dem Hochaltar (Fotos: W. Hanauer)


Fronleichnam in Altenstadt

Bei idealem Wetter feierte die Filialpfarrei am Sonntag, 08.06.2026 das Fronleichnamsfest mit einem festlichen Gottesdienst und einer beeindruckenden Prozession. Die große Beteiligung von Pfarrangehörigen zeigte eindrucksvoll die Lebendigkeit und den Zusammenhalt der Glaubensgemeinschaft.

Der Gottesdienst von Pfarrer Reinold Liesaus zelebriert. Die musikalische Gestaltung übernahm der Kirchenchor unter der Leitung von Claudia Gruber. Während der Prozession wurde die Gemeinde von einem Bläserensemble unter der Leitung von Johannes Gruber begleitet.

Als Lektoren wirkten Michaela Wolfinger, Anja Gruber, Gisela Lang und Dr. Manfred Bauer mit.

Besonders erfreulich war die große Beteiligung zahlreicher Vereine, Verbände und kirchlicher und kommunaler Gremien. An der Spitze gingen Kirchenpfleger Werner Hanauer und Pfarrgemeinderatssprecher Dr. Manfred Bauer mit den Mitgliedern der Gremien. Ein schönes Zeichen des Miteinanders setzte auch stellv. Bürgermeister Alfons Raab, der gemeinsam mit Mitgliedern des Stadtrats an der Feier teilnahm. Seine Anwesenheit wurde von vielen als Ausdruck gegenseitiger Wertschätzung und Verbundenheit innerhalb der Stadtgemeinschaft wahrgenommen.

Zahlreiche Ministrantinnen und Ministranten verliehen der Feier einen besonders festlichen Rahmen. Entlang des Prozessionsweges waren vier liebevoll gestaltete Altäre von Männerverein, Burschenverein / Mesner A. Striegl, Ministranten und Frauenbund aufgebaut worden, die jeweils einen eigenen Schwerpunkt setzten.

Die Fronleichnamsprozession stand unter dem Leitgedanken „Christus geht mit uns“. An den vier Altären wurde darüber nachgedacht, wie Christus die Menschen in ihren Familien, in Schule und Beruf, in Krankheit und Leid sowie auf dem Weg in die Zukunft begleitet.


Fronleichnam Tännesberg

Ein Hochfest im Kirchenjahr der katholischen Kirche, mit dem die bleibende Gegenwart Jesu Christi im Sakrament der Eucharistie gefeiert wird. Bereits vor dem kirchlichen Teil formierten sich die Fahnenabordnungen der Vereine und Verbände an der „Tiefen Gasse”, um gemeinsam mit den Vertretern der Marktgemeinde und der Pfarrei unter den Klängen der Kolping Fanfarengruppe in die Kirche zu marschieren. Den feierlichen Gottesdienst zelebrierte Pfarrer Joseph, unterstützt von den Ministrantinnen und Ministranten, unter großer Teilnahme Gläubiger, die fast das ganze Kirchenschiff füllten. Mit der „Missa Pavula Prima” von Christian Dostal gestaltete der Kirchenchor unter Leitung von Rudi Schneider die musikalische Umrahmung. An vier Altären wurden im anschließenden Umzug mit der Monstranz die Evangelien und Fürbitten vorgetragen, ergänzt von den Altargesängen des Kirchenchores. Die Marianische Männerkongregation und die Schulkinder trugen Figuren und Motive während der Prozession. Die Kommunionkinder zeigten sich nochmals in ihren Gewändern. Ein besonderer Dank galt den vielen Helferinnen und Helfern und der Familie Spickenreither sowie der Kirchenverwaltung mit Pfarrgemeinderat und der Kolpingfamilie für die kunstvoll gestalteten Altäre. Zum Ausklang lud die Kolpingfamilie Tännesberg zum Frühschoppen am Pfarrheim ein (Bild u. Text: J. Glas


Schöne Tage in Kärnten

Am Pfingstmontag machte sich eine rund 40 köpfige Reisegruppe der Pfarreiengemeinschaft Vohenstrauß-Tännesberg auf zum „Tor nach Süden”, in das österreichische Kärnten. In Villach angekommen, wurde sich der erste „Longdrink” auf der sonnendurchfluteten Plaza vor dem Hotel genehmigt. Klagenfurt, die Hauptstadt von Kärnten mit seinem opulenten Dom, den Barock- und Renaissancebauten in den engen Gassen, war tags darauf ein interessantes Ziel. Bei der Schifffahrt auf dem „Wörthersee” nach Velden war bei hohen Temperaturen eine frische Brise immer willkommen. Ein begehrtes Fotoobjekt war natürlich das „Schloß am Wörthersee”. Über die Grenze ging es durch den Karawankentunnel zur slowenischen Hauptstadt Ljubljana mit seiner malerischen Altstadt, eine einzigartige Mischung aus eleganter habsburgischer Architektur und südländischem Flair. In Bled, am gleichnamigen See gelegen, setzten die Reisenden mit den Pletna-Booten auf die im See liegende Insel zur Marienkirche über. Auch die „Wunschglocke” ertönte zeitweise mit ihren dreifachen Schlag. Wie bedeutsam die strategisch gut gelegene Stadt Villach mit der mächtigen Pfarrkirche „St. Jakob”schon zur Römerzeit war, erfuhr man bei der Stadtführung. Beeindruckend waren die historischen Gassen mit ihren Innenhöfen. Nach dem Besuch der Stiftskirche Ossiach, ging es hinauf zur Jausenstation Stubinger. Bei deftiger Brotzeit und schwungvoller Musik wurde die Terrasse schnell zur Tanzfläche. Der Biosphärenpark „Nockberge”, Lebensraum von Adlern, Rehwild und vielfältiger Flora, war für die meisten das „Highlight”. Nach jeder Kehre der „Nockalmstraße”, die sich auf über 2000 Meter hinaufschlängelt, gab es Interessantes zu sehen. Kärnten mit herrlichen Seen und eindrucksvollen Schlössern hatte jeden begeistert. Gut heimgekommen, verabredete man sich bereits für den nächsten Pfarrausflug mit dem Wissen, daß Dekan Alexander Hösl und sein Team wieder ein interessantes Ziel ansteuern und perfekt organisieren wird (Text u. Bild: J. Glas)


UNTERWEGS – GEMEINSAM – MIT GOTT Festlicher Fronleichnamsumzug bewegt die Gläubigen in Vohenstrauß

Vohenstrauß, 04. Juni 2026

Mit Gott unterwegs zu sein ist für uns Katholiken selbstverständlich. Mit Gott in der Gestalt von Brot auf den Straßen unterwegs zu sein, als Gemeinde und in Gemeinschaft, eine fast tausendjährige Tradition an Fronleichnam.

 

Bei perfektem Wetter zelebrierten Dekan Alexander Hösl, Diakon Janusz Szubartowicz und die Gemeindereferentin Elena Harwardt im „grünen Pausenhof“ der Grundschule Vohenstrauß mit zahlreichen Gläubigen die Messe zum „Hochfest des Leibes und Blutes Christi“, so der Liturgietitel des Festtages.

 

Bei dem anschließenden Prozessionszug hielten die Zelebranten, die Kommunionkinder dieses Jahres, der Kirchenchor und das Bläserensememble sowie hunderte Gemeindemitglieder an vier wunderschön gestalteten Altären inne, um dem Allerheiligsten zu huldigen. (Text: H. Reber)

 

Mit einem großen Dank von Dekan Hösl an alle, die ihren Beitrag zu diesem Festtag geleistet hatten und Gottes Segen endete die Prozession vor dem katholischen Pfarrheim. Am „fünften Altar“ von Pfarrgemeinderat und Kirchenverwaltung stärkten sich die Kommunionkinder und viele weitere Gäste anschließend mit Bratwurst-Semmeln und kühlen Getränken. (Text: H. Reber)

Weiterer Text: 

Fronleichnam in Vohenstrauß: Ein starkes Zeichen gelebten Glaubens

Bei idealem Wetter feierte die Pfarrei Vohenstrauß das Fronleichnamsfest mit einem festlichen Gottesdienst und einer beeindruckenden Prozession. Die große Beteiligung von Pfarrangehörigen aus allen Teilen der Pfarrei zeigte eindrucksvoll die Lebendigkeit und den Zusammenhalt der Glaubensgemeinschaft.

Der Gottesdienst wurde im Pausenhofgarten der Grundschule gefeiert. Für den Aufbau und die technische Vorbereitung sorgten Hausmeister Thomas Beierlsowie die Mesner Anton Striegl und Johann Schopper. Die musikalische Gestaltung übernahm der Kirchenchor unter der Leitung von Claudia Gruber, begleitet von Ludwig Putzer am Piano. Während der Prozession wurde die Gemeinde von einem Bläserensemble unter der Leitung von Johannes Gruber begleitet.

Dekan Alexander Hösl zelebrierte den Gottesdienst gemeinsam mit Diakon Janusz Szubartowicz und Gemeindeassistentin Elena Harwardt. Als Lektoren wirkten Michaela Wolfinger, Sonja Münchmeier, Karin Bayerl und Dr. Gunter Ferazin mit.

In seiner Predigt stellte Dekan Hösl die Botschaft des Fronleichnamsfestes in den Mittelpunkt: Christus bleibt nicht auf Distanz, sondern begleitet die Menschen auf ihrem Lebensweg. Die Eucharistie sei Nahrung für Leib und Seele und zugleich Auftrag, Gottes Liebe im Alltag sichtbar werden zu lassen.

Besonders erfreulich war die große Beteiligung zahlreicher Vereine, Verbände und kirchlicher und kommunaler Gremien. An der Spitze gingen Kirchenpfleger Werner Hanauer und Pfarrgemeinderatssprecher Dr. Manfred Bauer mit den Mitgliedern der Gremien. Ein schönes Zeichen des Miteinanders setzte auch Bürgermeister Uli Münchmeier, der gemeinsam mit Mitgliedern des Stadtrates an der Feier teilnahm. Seine Anwesenheit wurde von vielen als Ausdruck gegenseitiger Wertschätzung und Verbundenheit innerhalb der Stadtgemeinschaft wahrgenommen.

Zahlreiche Ministrantinnen und Ministranten verliehen der Feier einen besonders festlichen Rahmen. Entlang des Prozessionsweges waren vier liebevoll gestaltete Altäre von Pfarrgemeiderat, Kirchenchor, Ministranten und Frauenbund Vohenstrauß aufgebaut worden, die jeweils einen eigenen Schwerpunkt setzten. Große Bewunderung fand unter anderem der vom Frauenbund gestaltete Blumenteppich mit einer eindrucksvollen Pfingstszene.

Die Fronleichnamsprozession stand unter dem Leitgedanken „Christus geht mit uns“. An den vier Altären wurde darüber nachgedacht, wie Christus die Menschen in ihren Familien, in Schule und Beruf, in Krankheit und Leid sowie auf dem Weg in die Zukunft begleitet.

Nach dem sakramentalen Segen klang das Fest bei einem Stehfrühschoppen auf dem Parkplatz in geselliger Atmosphäre aus. Organisiert wurde dieser von Michael Töppel von der Kirchenverwaltung und Steffi Töppel vom Pfarrgemeinderat mit ihrem engagierten Helferteam. Bei Bratwürsten und Getränken nutzten viele die Gelegenheit zu Begegnung und Gespräch.

Das Fronleichnamsfest 2026 war damit nicht nur ein eindrucksvolles Glaubenszeugnis, sondern auch ein lebendiges Zeichen einer Pfarrei, die Gemeinschaft lebt und ihren Glauben sichtbar in die Öffentlichkeit trägt.

 

Text: Werner Hanauer

Bilder: Sonja Münchmeier


Senioren aus Vohenstrauß erleben Kloster Speinshart

Speinshart. Die Senioren 60+ aus der Pfarreiengemeinschaft Vohenstrauß-Tännesberg erkundeten Kloster und Kirche, feierten mit Dekan Alexander Hösl Gottesdienst und genossen Führung, Brotzeit und Gemeinschaft im Frühlingslicht.

„Senioren 60+“ erleben eindrucksvollen Ausflug nach Speinshart. Ein rundum gelungener Ausflug führte die „Senioren 60+“ aus der Pfarreiengemeinschaft Vohenstrauß-Tännesberg kürzlich in das beeindruckende Kloster Speinshart. Das engagierte Team um Organisatorin Kuni Hanauer hatte eine Fahrt vorbereitet, die bei allen Beteiligten großen Anklang fand. Im vollbesetzten Bus mit rund 60 Teilnehmern ging es durch die aufblühende und farbenfrohe Frühlingslandschaft der Oberpfalz.

 

Festlicher Gottesdienst im Kloster Speinshart

In der prächtigen Klosterkirche feierten die Teilnehmer einen festlichen Gottesdienst, zelebriert von Dekan Alexander Hösl. In seiner Predigt nahm er Bezug auf den Gedenktag der heiligen Katharina von Siena und würdigte deren tiefen Glauben und ihre besondere Lebensweise. Hösl betonte, dass das Leben, gerade im Alter, nicht nur aus großen Ereignissen bestehe, sondern aus vielen kleinen Momenten, die wie Mosaiksteine das eigene Leben prägen und stärken.

Er machte deutlich, dass Gott im Alltag stets gegenwärtig sei. „Er ist nicht weit weg, sondern jederzeit da! Wer sich darauf einlasse, könne dies auch spüren.“ Besonders im Alter denke man oft an die schönen Stunden zurück, an Feste, Begegnungen und gemeinsames Lachen. Solche Ausflüge seien deshalb weit mehr als nur Unternehmungen: Sie seien Begegnung, Austausch und ein wertvolles Geschenk. Auch das Evangelium zeige, dass Gott mitten im Leben trage. Man müsse nicht alles verstehen, sondern dürfe vertrauen und mit offenem Herzen dankbar seinen Weg gehen.Als Lektoren wirkten Johann Ertl, Michaela Wolfinger und Gabriele Buchbinder mit; als Kommunionhelferin war Martha Simaczek im Einsatz.

Kirchenführung mit historischen Einblicken

Im Anschluss an den Gottesdienst begeisterte der Heimatschriftsteller Eckhard Bodner, Neffe des langjährigen Expositus Georg Bodner aus Etzgersrieth, die Gruppe mit einer lebhaften und informativen Kirchenführung. Bereits am Eingangsportal erklärte er das Wappengemälde des Klosters und verwies darauf, dass die ursprüngliche Gründungsurkunde nicht mehr vorhanden ist. Mit großer Sachkenntnis führte er durch die lebhafte Geschichte des Prämonstratenserklosters und der Pfarrkirche, streifte die Epochen von Barock und Rokoko und nannte bedeutende Baumeister und Künstler wie Wolfgang Dientzenhofer sowie die Brüder Carlo Domenico und Bartholomeo Lucchese aus dem Tessin. Auch die architektonischen Besonderheiten wie die zurückgesetzten Türme, der Grundriss sowie Details im Altarraum und das kunstvoll gestaltete Chorgestühl, Stuhlwangen und die Purucker-Orgel wurden anschaulich erläutert. So fesselnd waren seine Ausführungen, dass Organisatorin Hanauer schließlich schmunzelnd um eine kleine Kürzung bitten musste, schließlich wartete bereits die Brotzeit im benachbarten Klostergasthof.

Eine interessante Ergänzung lieferte Michaela Wolfinger mit einem Hinweis auf das Kloster Tepl. Dort sorgten einst beheizte Ziegel unter dem Chorgestühl für warme Füße der Geistlichen, eine Einrichtung, die es in Speinshart nicht gibt. Bodner zog zudem Parallelen zur Wieskirche und lenkte den Blick auf die anmutige Rosenkranzmadonna, die fein und dennoch präsent im Kirchenschiff wirkt.

 

Gemütlicher Ausklang im Klostergasthof

Den geselligen Abschluss fand die Gruppe bei einer deftigen Brotzeit mit Klosterbier in der Klosterwirtschaft, wo lebhafter Austausch und spürbare Gemeinschaft den Tag abrundeten. Auf der Heimfahrt durch die Frühlingslandschaft war man sich einig, dass dieser Ausflug in bester Erinnerung bleibt. Der herzliche Applaus galt am Ende besonders Organisatorin Kuni Hanauer, die bereits Vorfreude auf die nächste gemeinsame Fahrt weckten. (Text und Bilder: G. Buchbinder; K. Hanauer).


Fotos vom aktuellen Stand der Kirchenrenovierung; 01.06.2026

01.06.2026

Der Hochaltar ist so gut wie fertig. Die Arbeiten erledigte die Kirchenmalerin links im Bild vollständig alleine.


Aktuelle Fotos von der Kirchenrenovierung


Patrozinium Waldau

VOLLES HAUS BEIM PATROZINIUM IN WALDAU

 

Gläubige begehen Festtag des Namenspatron Johannes Nepomuk

 

Vohenstrauß, 25. Mai 2026

Freiheit – Bekenntnis – Vertrauen – Gemeinschaft: Unter diesem Motto feierte die Gemeinde bei herrlichem Sonnenschein am Pfingstmontag das Patrozinium der Waldauer Kirche. Pfarrer Liesaus begrüßte die sehr zahlreich erschienene Gemeinde und Vertreter der Pfarrgemeinderäte aus anderen Teilen der Pfarreiengemeinschaft zum Festtag des Heiligen Johannes von Nepomuk, des Prager Brückenheiligen.

 

Umrahmt von Fahnenträgern der Vereine in Waldau zelebrierte Pfarrer Liesaus die festliche Messe und schlug eine Brücke zwischen dem Glaubenszeugnis des Namenspatrons zum Glaubensleben und -erleben in unserer Zeit. Für die stimmungsvolle musikalische Gestaltung der Messe wurden die Sänger*innen und Instrumentalist*innen zum Schluss der Messe mit einem kräftigen Applaus bedacht.

 

Viele Gläubige folgten der Einladung der Gemeinde zum anschließenden Frühschoppen und ließen sich im Garten des Pfarrheims Waldau kalte Getränke und Bratwürstl. (Reber, H.)


Maiandacht mit TriAngel und 5.000 Euro für Kirchenrenovierung in Vohenstrauß


Ein geistlicher Höhepunkt des Monats Mai ist alljährlich die eindrucksvolle Maiandacht in idyllischer Lage an der Christophorus-Kapelle der Familie Wildenauer in Straßenhäuser (Stadt Vohenstrauß)

Nach der Maiandacht an der Christophorus-Kapelle der Familie Wildenauer übergibt Christa Wildenauer eine Spende in Höhe von 5000 Euro zur Unterstützung der Renovierung der Vohenstraußer Pfarrkirche. Im Bild von links: Der Waldthurner Dreigesang TriAngel mit Andrea Götz, Steffi Daubenmerkl, Doris Völkl sowie Christa Wildenauer, Dekan Alexander Hösl und Kirchenpfleger Werner Hanauer. Foto: Franz Völkl

Maiandacht mit TriAngel und 5.000 Euro für Kirchenrenovierung in Vohenstrauß

Vom Glauben getragen

Der Waldthurner Dreigesang TriAngel mit Andrea Götz (Sopran), Steffi Daubenmerkl (Mezzosopran) und Doris Völkl (Alt) gestaltete die Feier musikalisch und verlieh ihr eine besondere Atmosphäre. Der Vohenstraußer Dekan Alexander Hösl leitete die Andacht, die viele Gläubige anzog. Der Geistliche stellte die Gottesmutter Maria als eine Frau dar, die mitten im Leben stand und auch mit Herausforderungen zu kämpfen hatte. „Sie zeigt uns, wie man Dinge bewältigen kann, wenn die eigene Kraft nicht mehr ausreicht – getragen vom Glauben“, betonte er. Besonders bewegend wirkte das „Zünd‘ ein Licht für Dich an“ von TriAngel, im Gedenken an den Verstorbenen Ferdl Völkl, das den Verkehrslärm der nahegelegenen Autobahn A6 förmlich in den Hintergrund treten ließ.

Maiandacht und Spendenübergabe an der Christophorus-Kapelle in Straßenhäuser. Foto: Franz Völkl

Christa Wildenauer mit Überraschung!

Nach der Andacht sorgte die sympathische „Hausherrin“ Christa Wildenauer erneut für eine Überraschung. Unter großem Beifall kündigte sie eine weitere Spende von 5.000 Euro für die Kirchenrenovierung in Vohenstrauß an. „Das Geld kommt von meinen treuen „Kunst und Krempel“-Kunden – ich gebe es stellvertretend für alle Wohltäter weiter“, sagte sie.

Kirchenrenovierung nach Plan

Dekan Hösl informierte über den Fortschritt der Renovierungsarbeiten der Vohenstraußer Pfarrkirche. Diese verlaufen insgesamt planmäßig, die Kosten bewegen sich mit rund 1,9 Millionen Euro im vorgesehenen Rahmen. Allerdings hätten sich die Arbeiten an den Kirchenportalen deutlich verteuert – statt der geplanten 10.000 Euro werden hier rund 40.000 Euro fällig.

Kirchenpfleger Werner Hanauer berichtete, dass die Innenrenovierung bereits zu etwa drei Vierteln abgeschlossen sei. „Die Kirche wirkt jetzt sehr hell, aktuell arbeiten wir im Emporenbereich“, so Hanauer. Auch organisatorisch sei die Maßnahme eine große Herausforderung gewesen. Allein das Aufstellen eines Gerüstes im Innenraum koste rund 230.000 Euro – ein mehrfacher Aufbau hätte die Kosten erheblich erhöht.

Patenschaft für Pfarrkirche!

Ein weiterer Höhepunkt steht bereits fest. Am Sonntag, 5. Juli, um 16 Uhr findet ein Witt-Konzert im Rahmen der Renovierung statt, zu dem Hösl herzlich einlud. Die Wiederaufnahme der Gottesdienste ist für August geplant, sobald die Sakristeimöbel geliefert sind. Die feierliche Wiedereröffnung der Kirche erfolgt am 4. Oktober mit Weihbischof Josef Graf, begleitet von Festlichkeiten und einem Konzert – erneut mit Beteiligung von TriAngel.

Abschließend riefen die Verantwortlichen dazu auf, die Renovierung weiterhin zu unterstützen: „Werden Sie Patin oder Pate für unsere Kirche“, appellierte Hanauer. Jede Spende helfe, dieses bedeutende Projekt erfolgreich abzuschließen.


Pfarrgemeinde feiert Erstkommunion mit 26 Kindern in Waldau

In der überfüllten Kirche feierten am Sonntag 26 Kinder der Pfarreiengemeinschaft Vohenstrauß-Tännesberg feierlich ihre Erstkommunion unter dem Leitwort „Du bist ein Ton in Gottes Melodie“.

In der bis auf den letzten Platz gefüllten und überfüllten Kirche in Waldau feierten am Sonntag 26 Kinder der Pfarreiengemeinschaft Vohenstrauß-Tännesberg ihre Erstkommunion. Unter dem Leitwort „Du bist ein Ton in Gottes Melodie“ stand ein sehr festlicher und zugleich sehr persönlicher Gottesdienst, den Dekan Alexander Hösl zelebrierte.

 

Erstkommunion in Waldau: Festlicher Gottesdienst

Schon beim feierlichen Einzug mit Orgel und Streichern wurde deutlich, welch besonderer Tag für die Familien, Paten und die ganze Pfarrgemeinde angebrochen war. Die Kommunionkinder gestalteten den Gottesdienst aktiv mit und brachten ihre Gedanken, Gebete und Texte selbst vor.

Leitwort betont Einzigartigkeit und Gemeinschaft

In ihrer Begrüßung erinnerten die Kinder daran, dass jeder Mensch einzigartig sei und wie ein einzelner Ton zu Gottes großer Melodie gehöre. Dieses Bild zog sich wie ein roter Faden durch die gesamte Feier. Immer wieder wurde deutlich gemacht: Erst im Miteinander entsteht etwas Schönes und Tragendes.Musikalisch wurde der Gottesdienst von der Böhmischbrucker Schola sowie verschiedenen Instrumentalisten unter der Leitung von Florian Eckl gestaltet. Die Musik war stellenweise sehr schwungvoll, sodass die Besucher zum aktiven Mitmachen animiert wurden.

Kinder gestalten Gottesdienst aktiv

In den Kyrie-Rufen, Lesungen und einem eindrucksvollen Sprechspiel brachten die Kinder ihre Gedanken über Gemeinschaft, Freundschaft, Glauben und Zusammenhalt zum Ausdruck. Sie erinnerten daran, dass auch leise und unscheinbare „Töne“ wichtig seien und Gott jeden Menschen liebe und begleite.In seiner Predigt griff Dekan Alexander Hösl das Leitwort auf und verglich den Glauben mit einem Grundton, der dem Leben Halt gebe. Gerade in einer lauten und oft unsicheren Welt brauche es Orientierung, Vertrauen und Menschen, die Gottes Liebe weitertragen. Mit besonderen Worten wandte er sich auch an die Eltern und erinnerte daran, dass die Begleitung im Glauben mit der Erstkommunion nicht ende. Kinder bräuchten Vorbilder, die ihnen zeigen, dass Glaube im Alltag tragen könne.

Erneuerung des Taufversprechens als Höhepunkt

Ein Höhepunkt der Feier war die Erneuerung des Taufversprechens, bevor die Kinder schließlich erstmals die heilige Kommunion empfingen. Beim Schlusssegen wurde noch einmal deutlich, worum es an diesem Tag ging: Jeder Mensch ist wichtig und gehört zu Gottes Melodie. Mit dem feierlichen „Te Deum“ und dem Gruppenfoto endete ein bewegender Gottesdienst, der vielen Gläubigen noch lange in Erinnerung bleiben dürfte.


Erstkommunion in Böhmischbruck

Parallel zur Feier in Waldau fand am Sonntag auch in der bis auf den letzten Platz gefüllten Pfarrkirche Böhmischbruck eine Erstkommunionfeier statt. Aufgrund der laufenden Innenrenovierung der Stadtpfarrkirche in Vohenstrauß wurden die Kommunionkinder in diesem Jahr auf zwei Gottesdienste aufgeteilt.

Zelebration und Katechese

Die Feier in Böhmischbruck wurde von Pfarrer Ronald Liesaus zelebriert. Gemeindereferentin Elena Harwardt übernahm die Katechese sowie wesentliche Teile der Gestaltung des Gottesdienstes gemeinsam mit den 25 Kindern.

 

Gemeinschaft als Leitwort

Unter dem Leitwort „Du bist ein Ton in Gottes Melodie“ stand die Gemeinschaft im Mittelpunkt der Feier. In der Katechese wurde daran erinnert, dass jeder Mensch wie ein eigener Ton in Gottes großer Melodie ist und dass gerade das Miteinander das Leben und den Glauben bereichert. Auch die Eltern wurden ermutigt, den Glauben gemeinsam mit ihren Kindern weiter im Alltag zu leben. Unser Glaube braucht Vorbilder für unsere Jugendlichen, und das sind vor allem einmal die Eltern für die Kinder.Musikalisch gestaltet wurde der Gottesdienst vom Kinderchor Vohenstrauß unter der Leitung von Magdalena Süss. Mit ihren Liedern sorgten die jungen Sängerinnen und Sänger für eine festliche und lebendige Atmosphäre.

Höhepunkt der Erstkommunion

Höhepunkt der Feier war der erstmalige Empfang der heiligen Kommunion durch die Kinder – ein bewegender Moment für die Familien und die gesamte Pfarrgemeinde.


Neue Bilder von der Kirchenrenovierung


Dank für langjähriges Engagement in der Pfarreiengemeinschaft Vohenstrauß-Tännesberg

Dank und Würdigung für langjähriges aktives Wirken in der Pfarreiengemeinschaft Vohenstrauß-Tännesberg. Nach einem feierlichen Gottesdienst wurden die Aktiven im Gasthof "Tannenhof" geehrt.

 

Dank für langjähriges Engagement in der Pfarreiengemeinschaft Vohenstrauß-Tännesberg

Dekan Alexander Hösl dankt und würdigt für langjähriges Wirken in der Pfarreiengemeinschaft Vohenstrauß-Tännesberg.

Im Rahmen eines feierlichen Gottesdienstes und einer anschließenden Zusammenkunft im Tannenhof hat die Pfarreiengemeinschaft zahlreiche langjährige Mitglieder der Pfarrgemeinderäte verabschiedet und ihr Engagement gewürdigt.

Dekan Alexander Hösl würdigt das Ehrenamt

In seiner Predigt stellte Dekan Alexander Hösl die Bedeutung des ehrenamtlichen Einsatzes für das kirchliche Leben in den Mittelpunkt. Ausgehend vom Pauluswort „Es gibt verschiedene Gnadengaben, aber nur den einen Geist“ betonte er, dass Kirche von der Vielfalt der Menschen lebe, die sich mit ihren unterschiedlichen Fähigkeiten einbringen. Im Evangelium von der Fußwaschung wurde deutlich, dass christlicher Dienst immer auch Dienst am Nächsten sei – oft im Verborgenen, aber von unschätzbarem Wert für die Gemeinschaft.

Dank und Würdigung

Zu Beginn der Verabschiedung dankte der Pfarrer allen aktiven Mitgliedern der Pfarrgemeinderäte und Kirchenverwaltungen für ihren Einsatz. Während die Pfarrgemeinderäte vor allem die pastoralen Aufgaben tragen, sorgen die Kirchenverwaltungen für die organisatorischen und finanziellen Grundlagen. Beide Bereiche griffen in der Pfarreiengemeinschaft in vorbildlicher Weise ineinander. Im Anschluss wurden die ausscheidenden Mitglieder einzeln gewürdigt. In Vohenstrauß wurden Daniela Bock, Tobias Mittelmeier, Andrea Sollfrank und Julia Busch verabschiedet beziehungsweise gewürdigt. Besonders hervorgehoben wurden dabei das Engagement in Liturgie, Erwachsenenbildung, Öffentlichkeitsarbeit und Jugendarbeit sowie der Aufbau und die Betreuung der Internetpräsenz der Pfarrei. Daniela Bock wechselt in das Gremium in Böhmischbruck wegen der Leitung des Kirchenchores dort. Aus Böhmischbruck wurde Agnes Lehner für ihren achtjährigen verlässlichen Dienst im Pfarrgemeinderat gedankt. In Waldau standen Mario Reindl, Erika Meyer, Susanne Miedl und Madlen Koller im Mittelpunkt. Ihr Einsatz reichte von der Organisation von Festen über die Begleitung von Kranken und Senioren bis hin zur Arbeit mit Ministranten und zur Mitgestaltung des kirchlichen Lebens vor Ort. Frau Koller wechselt in das Gremium Böhmischbruck aufgrund des Wohnungswechsel durch die Trauung. Für Tännesberg wurden Ramona Beer, Josef Schneider und Bernhard Walter gewürdigt. Sie hätten über viele Jahre hinweg Verantwortung übernommen und sich in unterschiedlichsten Bereichen engagiert. Schneider und Walter werden sich künftig verstärkt in der Kirchenverwaltung Tännesberg einbringen.

„Urgestein“ wird hervorgehoben

Ein besonderer Höhepunkt des Abends war die Ehrung langjähriger Mitglieder, die über Jahrzehnte hinweg das Gemeindeleben geprägt haben. Willi Kellner (24 Jahre), Johanna Kurzka (28 Jahre) und Maria Kopp (32 Jahre) wurden für ihr außergewöhnliches Engagement gewürdigt. Sie hätten in nahezu allen Bereichen des kirchlichen Lebens mitgewirkt und seien zu tragenden Säulen der Gemeinde geworden.

Als „Urgestein“ wurde schließlich Hans Wiesent hervorgehoben, der über viele Jahrzehnte hinweg – insgesamt 37 Jahre, davon 16 Jahre als Vorsitzender – das Leben der Gemeinde entscheidend mitgestaltet habe. Sein unermüdlicher Einsatz in zahlreichen Bereichen, von der Liturgie über die Organisation bis hin zu Bauprojekten, wurde mit großem Applaus gewürdigt. Allen Verabschiedeten wurde mit einem Präsent gedankt. Zum Abschluss richtete der Pfarrer einen Appell an die Gemeinde, sich auch weiterhin einzubringen und die Arbeit der Gremien zu unterstützen. Kirche, so betonte er, lebe nicht von Strukturen allein, sondern von Menschen, die bereit seien, Verantwortung zu übernehmen. Der Abend klang in geselliger Runde bei gemeinsamen Essen und Gesprächen aus – geprägt von Dankbarkeit für das Geleistete und Zuversicht für die Zukunft der Pfarreiengemeinschaft.


Maienwallfahrt von Tännesberg auf den Fahrenberg

Gestärkt mit dem Pilgersegen durch Pater Joseph machte sich eine starke Gruppe in den frühen Morgenstunden des 3. Mai auf den Weg von Tännesberg zur Wallfahrtskirche auf den Fahrenberg.

 

Bei frischen Temperaturen ging es betend und singend über Wald und Flur im Zauber der aufgehenden Sonne über eine Strecke von rund 20 Kilometern. Die Traditionswallfahrt wurde verstärkt durch Teilnehmer aus Kleinschwand, Böhmischbruck, Oberlind und Vohenstrauß. Ein herzliches Dankeschön an die Organisatoren und Vorbeter Bernhard Walter und Richard Zimmet, die selbst bei den steileren Wegstrecken ohne aus der Puste zu kommen, kräftig vorbeteten und sangen. Ein Danke auch an Maximilian Schönberger und Richard Reger, die abwechselnd den Lautsprecher trugen. Pfarrer Norbert Götz empfing die Pilgergruppe in der vollbesetzten Wallfahrtskirche und in Konzelebration mit Pater Joseph feierten die Gläubigen einen wunderbaren Gottesdienst.

 

Wer dabei war, wird diese besondere Gemeinschaft im Gebet und Glauben durch wie wunderbare Schöpfung noch lange mit sich tragen. Beim anschließenden Mittagessen im Berggasthof waren auch Dekan Alexander Hösl und Pater Joseph mit dabei, die damit den Wallfahrern ihre Wertschätzung zeigten. Schon jetzt wurden fleißig Pläne für die Maienpilgerung im nächsten Jahr gemacht.


Bittgang von Böhmischbruck nach Kössing

Nach alter Tradition machten sich auch in diesem Jahr wieder Gläubige zum Bittgang von Böhmischbruck nach Kössing auf den Weg. Gemeinsam mit Pfarrer Ronald Liesaus und Ministranten zog die Gruppe über den Kössinger Steig zur Kirche „Peter & Paul“, um Gottes Segen für Mensch, Natur und Ernte zu erbitten.

 

Hinter dem Kreuz beteten die Teilnehmer den Rosenkranz und trugen ihre Fürbitten vor. Dabei standen besonders die Bitte um eine gute Ernte, Arbeit, Frieden, gutes Wetter sowie der Schutz vor Unwettern im Mittelpunkt.

 

Im Gottesdienst erinnerte Pfarrer Liesaus daran, dass es keineswegs selbstverständlich sei, „dass die Regale im Supermarkt immer voll sind, denn ohne eine Ernte wäre dies nicht möglich“. Seine Worte machten deutlich, wie sehr der Mensch trotz aller Technik auf Gottes Schöpfung und eine gelingende Natur angewiesen ist.

 

Mit bewegenden Gedanken wurde auch an den Organisten Ferdl Völkl erinnert, der die Bittgänge sonst auf der Empore musikalisch begleitet hatte. Mit Blick auf die leere Empore wurde ein besonderes Gebet gesprochen. „Wir vermissen ihn sehr“, hieß es dabei spürbar bewegt.

 

Beim Rückweg wurden die Fürbitten und Rosenkranzgesätze noch einmal vertieft. Passend dazu zeigte sich der zuvor eher graue und regnerische Nachmittag des Eisheiligen Pangratius plötzlich im schönsten Abendsonnenschein und verlieh dem Bittgang einen stimmungsvollen Ausklang.

 

Mit den Worten „Schenke Frieden unter den Menschen und Hoffnung für unsere Zeit“ wurde die Gemeinschaft schließlich in den Abend entlassen. Aus Pietätsgründen verzichteten die Teilnehmer auf das sonst übliche anschließende gemütliche Beisammensein.


„Senioren 60+“ erleben eindrucksvollen Ausflug nach Speinshart

Ein rundum gelungener Ausflug führte die „Senioren 60+“ aus der Pfarreiengemeinschaft Vohenstrauß-Tännesberg kürzlich in das beeindruckende Kloster Speinshart. Das engagierte Team um Organisatorin Kuni Hanauer hatte eine Fahrt vorbereitet, die bei allen Beteiligten großen Anklang fand. Im vollbesetzten Bus mit rund 60 Teilnehmern ging es durch die aufblühende und farbenfrohe Frühlingslandschaft der Oberpfalz.

 

In der prächtigen Klosterkirche feierten die Teilnehmer einen festlichen Gottesdienst, zelebriert von Dekan Alexander Hösl. In seiner Predigt nahm er Bezug auf den Gedenktag der heiligen Katharina von Siena und würdigte deren tiefen Glauben und ihre besondere Lebensweise. Hösl betonte, dass das Leben, gerade im Alter, nicht nur aus großen Ereignissen bestehe, sondern aus vielen kleinen Momenten, die wie Mosaiksteine das eigene Leben prägen und stärken.

Er machte deutlich, dass Gott im Alltag stets gegenwärtig sei. „Er ist nicht weit weg, sondern jederzeit da! Wer sich darauf einlasse, könne dies auch spüren“. Besonders im Alter denke man oft an die schönen Stunden zurück, an Feste, Begegnungen und gemeinsames Lachen. Solche Ausflüge seien deshalb weit mehr als nur Unternehmungen: Sie seien Begegnung, Austausch und ein wertvolles Geschenk. Auch das Evangelium zeige, dass Gott mitten im Leben trage. Man müsse nicht alles verstehen, sondern dürfe vertrauen und mit offenem Herzen dankbar seinen Weg gehen. 

 

Als Lektoren wirkten Johann Ertl, Michaela Wolfinger und Gabriele Buchbinder mit; als Kommunionhelferin war Martha Simaczek im Einsatz.

Im Anschluss an den Gottesdienst begeisterte der Heimatschriftsteller Eckhard Bodner, Neffe des langjährigen Expositus Georg Bodner aus Etzgersrieth, die Gruppe mit einer lebhaften und informativen Kirchenführung. Bereits am Eingangsportal erklärte er das Wappengemälde des Klosters und verwies darauf, dass die ursprüngliche Gründungsurkunde nicht mehr vorhanden ist. Mit großer Sachkenntnis führte er durch die lebhafte Geschichte des Prämonstratenserklosters und der Pfarrkirche, streifte die Epochen von Barock und Rokoko und nannte bedeutende Baumeister und Künstler wie Wolfgang Dientzenhofer sowie die Brüder Carlo Domenico und Bartholomeo Lucchese aus dem Tessin. Auch die architektonischen Besonderheiten, wie die zurückgesetzten Türme, der Grundriss sowie Details im Altarraum und das kunstvoll gestaltete Chorgestühl, Stuhlwangen und die Purucker-Orgel wurden anschaulich erläutert. So fesselnd waren seine Ausführungen, dass Organisatorin Hanauer schließlich schmunzelnd um eine kleine Kürzung bitten musste, schließlich wartete bereits die Brotzeit im benachbarten Klostergasthof.

 

Eine interessante Ergänzung lieferte Michaela Wolfinger mit einem Hinweis auf das Kloster Tepl. Dort sorgen einst beheizte Ziegel unter dem Chorgestühl für warme Füße der Geistlichen, eine Einrichtung, die es in Speinshart nicht gibt. Bodner zog zudem Parallelen zur Wieskirche und lenkte den Blick auf die anmutige Rosenkranzmadonna, die fein und dennoch präsent im Kirchenschiff wirkt.

Den geselligen Abschluss fand die Gruppe bei einer deftigen Brotzeit mit Klosterbier in der Klosterwirtschaft, wo lebhafter Austausch und spürbare Gemeinschaft den Tag abrundeten. Auf der Heimfahrt durch die Frühlingslandschaft war man sich einig, dieser Ausflug bleibt in bester Erinnerung. Der herzliche Applaus galt am Ende besonders Organisatorin Kuni Hanauer, die bereits Vorfreude auf die nächste gemeinsame Fahrt weckte.


Fortschritt der Kirchenrenovierung

30.04.2026


Bibelworte im Gehen, frische Luft und Zeit zum Innehalten

Eine wunderbare spirituelle Bibelwanderung durfte am Samstag, 18. April 2026 eine kleine, aber feine Gruppe erfahren.

 

Pfarrerin Gudrun Mirlein, Ulrike Kießling, Michaela Wolfinger, Kuni Hanauer, Claudia Reindl und Dr. Gunter Ferazin haben eine sehr inspirierende Wege- und Worteführung ausgearbeitet.

„Quelle des Lebens“ – genau das spürten die Frühlingspilgerinnen und –pilger auf den Pfaden zu den einzelnen Wegstationen. Links und rechts, oben und unten – es wurden alle Sinne für die herrlich aufblühende Natur geschärft. Balsam für die Seele waren die Impulse aus den Psalmlesungen und kleine Meditationen an den Weihern und am Bachlauf; stärkend dazu empfanden die Bibelwanderer ebenfalls das Segenszeichen, das mit den Worten „Bei Gott ist die Quelle des Lebens“, „Für Dich“, „Eine Quelle des Lebens“ untereinander weitergegeben wurde. 

 

Die wärmende Frühlingssonne, die Gespräche und der Austausch, das Innehalten, all das zeigte „wer glaubt, ist nie allein“.

 

Bei der Ankunft am Start- und Zielpunkt, der Penzachhütte, erwartete die Pilgergruppe eine deftige und süße Brotzeit. Der unterwegs leise ausgesprochene Wunsch nach einem kühlen Radler, wurde glatt erfüllt. Nichts ist unmöglich. Danke an Kuni und Claudia, die wohl die „geheimen Wünsche“ hören können. 

Danke an den Ökumenekreis, der diesen Nachmittag zu etwas Besonderem gemacht hat.

 

(Bilder Gabriele Buchbinder, Dr. Gunter Ferazin, Ulrike Kießling, Michaela Wolfinger)


Die Kirchenrenovierung schreitet voran

Vohenstrauß, 07.04.2026


Kinder gehen den Kreuzweg im Winklergarten

Vohenstrauß. Am Tag vor dem Gründonnerstag versammelten sich rund 40 Kinder und ihre Eltern zu einem besonderen Kinderkreuzweg im Winklergarten. Eingeladen hatte der Ausschuss für Liturgie und Gemeindekatechese der katholischen Kirche, der die Veranstaltung mit viel Engagement vorbereitet hatte.

 

Bei frühlingshaftem Wetter machten sich die Teilnehmenden gemeinsam auf den Weg durch insgesamt sieben Stationen, die kindgerecht und anschaulich gestaltet waren. Im Mittelpunkt stand dabei die Geschichte rund um den Hahn „Pedro“ und die Henne Marta, die den Kindern den Leidensweg Jesu auf einfühlsame Weise näherbrachte. An mehreren Stationen waren passende Bilder – unter anderem von der Henne mit ihren Küken – aufgebaut, die die Erzählungen visuell unterstützten.

 

Besonders aktiv waren die Kinder selbst eingebunden: Sie lasen an den einzelnen Stationen Fürbitten vor und gestalteten so den Kreuzweg lebendig mit. Ein weiterer wichtiger Bestandteil war das Kreuz, das von Station zu Station weitergetragen wurde – jeweils von unterschiedlichen Kindern. Dadurch wurde der gemeinsame Weg auch symbolisch erfahrbar.

 

Inhaltlich spannte der Kreuzweg einen Bogen von Themen wie Geborgenheit, Freundschaft und Angst bis hin zu Schuld, Trauer und schließlich Hoffnung. Gerade die kindgerechte Sprache und die anschaulichen Bilder halfen den jungen Teilnehmenden, die Bedeutung der Ereignisse rund um Ostern besser zu verstehen.

 

Am Ende des Kreuzwegs stand die Botschaft der Hoffnung: Wie die Küken aus ihren Eiern schlüpfen, so steht auch Ostern für neues Leben und Zuversicht. Mit Liedern, Gebeten und einem gemeinsamen Segen klang die Veranstaltung aus. Zum Abschluss erhielt jedes Kind sowie auch die anwesenden Eltern ein gefärbtes Ei als kleines Zeichen für neues Leben und die Hoffnung von Ostern.

 

 

Der Kinderkreuzweg im Winklergarten zeigte eindrucksvoll, wie religiöse Inhalte altersgerecht vermittelt werden können – und bot Kindern wie Erwachsenen eine besondere Einstimmung auf die Kar- und Ostertage.


Licht, Hoffnung und österliche Freude in Böhmischbruck

Mit einer eindrucksvollen Liturgie und zahlreichen Gläubigen wurde in Böhmischbruck die Osternacht gefeiert. Nach Einbruch der Dunkelheit segnete Pfarrer Ronald Liesaus im Pfarrhof das Osterfeuer und eröffnete damit die Feierlichkeiten der wohl bedeutendsten Nacht im Kirchenjahr.

 

Im Anschluss zog er mit einer großen Schar von Ministranten in die zunächst völlig dunkle Pfarrkirche ein. Nur das Licht der Osterkerze und der Fackeln wies den Weg. Mit jedem Schritt in Richtung Altarraum wurde es heller. Nach und nach entzündeten die Besucher ihre Kerzen und tauchten das Gotteshaus in einen warmen, lebendigen Schein, ein starkes Zeichen für den Sieg des Lichts über die Dunkelheit.

 

Ein zentrales Element der Feier war auch die Wasserweihe, die für viele Gläubigen eine besondere Bedeutung hat. In seiner Predigt stellte Pfarrer Liesaus die österliche Botschaft in den Mittelpunkt. Er erinnerte an die drei Frauen am Grab Jesu, die den weggerollten, womöglich tonnenschweren Stein und das leere Grab vorfanden. „Für Gott ist nichts unmöglich“, betonte der Geistliche. Die anfängliche Trauer und Hoffnungslosigkeit nach der Beerdigung Jesu sei der Verwirrung gewichen und mündete schließlich in einer tiefen Freude, der Gewissheit, dass Jesus lebt. Diese Botschaft gebe den Menschen bis heute Hoffnung und öffne sinnbildlich die Schwelle zum Himmelreich.

 

Für die musikalische Gestaltung sorgte der Kirchenchor unter der Leitung von Daniela Bock, begleitet von Talina Winter an der Orgel. Mit einer anspruchsvollen Messe unterstrichen sie die Freude und den Jubel über die Auferstehung Christi. Für einen besonderen Moment sorgte während der Predigt ein Schmetterling, der durch den Altarraum und die Kirche flatterte und vielen Gottesdienstbesuchern ein Lächeln ins Gesicht zauberte.

 

Nach der Messe segnete Pfarrer Liesaus die zahlreichen Körbe mit den Ostergaben. Dabei betonte er, dass die österliche Freude nicht nur im Herzen bleiben solle, „sie darf auch über den Magen gehen und die Gemeinschaft vom Altar in die häusliche Tischgemeinschaft tragen.“

 

Zum Abschluss dankte der Geistliche allen, die zum Gelingen der Osternachtsfeier beigetragen hatten, sichtbar und im Verborgenen. Besonders hob er das Engagement der Ministranten hervor, bei denen die älteren, wieder aktivierten, die jüngeren unterstützten, ebenso wie die Lektoren, das Mesner-Trio sowie die Verantwortlichen für die Reinigung oder den Blumenschmuck und Dekoration. Die Besucher quittierten dies mit langanhaltendem Applaus.

 

Mit den Worten, die Auferstehung sei auch das Versprechen eines neuen Anfangs, „hinter dem Horizont geht es weiter“, entließ Pfarrer Liesaus die Gläubigen in die Ostertage.

 

Auch der festliche Gottesdienst am Ostermontag stand ganz im Zeichen von Hoffnung und Zuversicht. Im Mittelpunkt stand zunächst die Trauer und Verwirrung der Jünger auf dem Weg nach Emmaus, bevor schließlich die Freude über die Begegnung mit dem Auferstandenen überwog. Passend dazu wurde ein Gedanke des Theologen Karl Rahner aufgegriffen: Glauben heiße, die Unbegreiflichkeit Gottes ein Leben lang auszuhalten.


Palmsonntag in Böhmischbruck – Feierlicher Auftakt zur Karwoche

Bei kühlem, aber sonnigen Frühlingswetter fand am Vorabend des Palmsonntags an der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt die feierliche Palmweihe statt. Zahlreiche Gläubige, darunter viele Kinder mit ihren im Kindergarten gebastelten Palmzweigerl, versammelten sich im Pfarrhof, wo Dekan Alexander Hösl die Besucher herzlich begrüßte und die Palmbuschen segnete.

 

Bereits im Vorfeld des Gottesdienstes herrschte reges Treiben; viele Böhmischbrucker und Besucher aus den Außenorten nutzten die Gelegenheit, die vom Pfarrgemeinderat liebevoll gestalteten Palmbuschen sowie dekorative Ostergegenstände aus Naturmaterialien zu erwerben. Die farbenfrohen Sträuße und handgefertigten Schmuckstücke fanden binnen kurzer Zeit großen Anklang und wechselten rasch ihre Besitzer. Sogar Mesner Helmut Zwack trug ein Minipalmbüscherl am Revers. 

 

In seiner Ansprache ging Dekan Hösl auf die tiefere Bedeutung des Palmsonntags ein. Dieser erinnere an den Einzug Jesu in Jerusalem, bei dem ihm die Menschen mit Planzweigen zujubelten und „Hosianna“ riefen, ohne zu ahnen, welche dramatischen Ereignisse die kommende Woche bringen würde. Zwischen jubelnder Erwartung und dem Leidensweg Jesu spanne sich ein Bogen, der bis zur Auferstehung reiche. Stefanie Namberger, Daniela Ogarek und Gabriele Buchbinder fungierten als Lektoren und verlasen die Passion.

 

Auch heute, so Hösl, stünden die Gläubigen an diesem Übergang. Die Karwoche konfrontiere mit grundlegenden Fragen des Lebens. Hoffnung und Verzweiflung, Vertrauen und Angst, Leben und Tod. Jesus begegne dem Unrecht nicht mit Gewalt, sondern durchbreche den Kreislauf von Schuld und Gegengewalt.

Er stelle sich an die Seite der Leidenden, der Schwachen und Ausgegrenzten und lasse sie nicht allein.

 

Diese Botschaft sei auch für die Menschen von heute von großer Bedeutung. Gerade in schwierigen Zeiten gebe der Glaube Halt und Zuversicht. Der Weg Jesu ende nicht im Grab, sondern führe durch das Dunkel hindurch ins Leben, eine Hoffnung, die über den Palmsonntag hinaus in die Karwoche hineintrage.

 

Gestärkt durch diese Worte und die feierliche Atmosphäre endete der Gottesdienst. Die zahlreichen Besucherinnen und Besucher wurden mit Vertrauen und Hoffnung in die bevorstehende Heilige Woche entlassen; mit der Einladung die Kreuzwege, Andachte und Gottesdienste gerne mitzufeiern.


"Tradition & Brauchtum" Ihr macht einen tollen Job

Danke an alle Ministranten und Ministrantinnen der Großgemeinde, die in diesen Tagen zum "Eiersammeln" unterwegs sind. Ein wertvoller Dienst auf dem Weg zum Osterfest 🐣


Böhmischbruck: Fastensuppenessen mit Tradition und Gemeinschaft

Am Passionssonntag wurden in der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt in Böhmischbruck traditionell die Kreuze verhängt. Pfarrer Ronald Liesaus erklärte den Gläubigen anschaulich die Bedeutung und den Hintergrund dieser Tradition.

 

Im Anschluss lud der Pfarrgemeinderat zum Fastensuppenessen ein. Rund 60 Besucher folgten der Einladung. Auch nahmen viele Gäste aus den Außenorten an der Tischgemeinschaft teil, da Böhmischbruck in diesem Jahr das einzige Fastenessen der Großgemeinde ausrichtete. Der Erlös kommt der Hilfsorganisation Misereor zugute und unterstützt damit Bildungsprojekte für benachteiligte Menschen.

 

Das Fastenessen hat in Böhmischbruck eine lange Tradition. Bereits seit 1991 wird es jährlich veranstaltet, damals hatte Prälat Johann Ascherl die Initiative dazu ergriffen. Während früher Emmeran und Rita Beierl aus Kössing die Suppe noch in Gulaschkanonen zubereiteten, übernehmen inzwischen alle Mitglieder des Pfarrgemeinderates die Vorbereitung und das Kochen.

 

Die Vorsitzende Michaela Reger begrüßte die Anwesenden herzlich, darunter auch die Diözesanvorsitzende des KDFB, Martha Bauer,  sowie die neuen Mitglieder des PGR. Auch Pfarrer Ronald Liesaus und der im Ruhestand befindliche Pfarrer Willi Bauer freuten sich über die Gemeinschaft an den festlich gedeckten Tischen.

Nach dem Tischgebet wurde gemeinsam gegessen. Eine Hochrechnung zeigt, dass in den vergangenen Jahrzehnten rund 1700 Liter Suppe gekocht und verzehrt wurden. Als Nachspeise servierte das PGR-Team eine vielfältige Auswahl an Selbstgebackenem.

 

Ganz im Sinne von „Viele Hände, schnelles Ende“ halfen anschließend alle Mitglieder sowie deren Angehörige beim Aufräumen zusammen. 

 

Der gelungene Passionssonntag fand seinen Abschluss im gemeinsamen Kreuzweg, an dem sich Jung und Alt mit Lesen und Singen beteiligten. Mit einem Gefühl von Zusammenhalt und familiärer Verbundenheit machten sich die Teilnehmer schließlich auf den Heimweg. Dabei wurde auch schon an die nächsten Termine, wie die Chorprobe für die Osternacht oder das Palmbuschenbasteln in dieser Woche erinnert.


Ministranten der Pfarreiengemeinschaft Vohenstrauß-Tännesberg erleben erlebnisreichen Ausflug nach München

Einen weiß-blau strahlenden Erlebnistag verbrachten rund 45 Ministrantinnen und Ministranten der Pfarreiengemeinschaft Vohenstrauß-Tännesberg  bei gemeinsamen Ausflug nach München.

Bereits in den frühen Morgenstunden füllte sich der Reisebus der Firma Wolf mit Fahrer Michael, der die Gruppe sicher in Richtung Landeshauptstadt brachte. Neben den Jugendlichen waren auch Eltern und Betreuer mit an Bord. Dekan Alexander Hösl begrüßte die Teilnehmenden herzlich, gab einige Hinweise zum Verhalten während des Tages und appellierte an Vernunft und gegenseitiges Vertrauen.

 

Nach der Ankunft am Deutschen Museum machte sich die Gruppe zunächst zu Fuß auf den Weg in die Münchner City. Am Marienplatz entstand ein gemeinsames Gruppenfoto, bevor die Minis anschließend freie Zeit hatten, um die Stadt auf eigene Faust zu erkunden. Mit einer „Notfall-Handynummer“ auf dem Smartphone nutzten sie die Gelegenheit, verschiedene Orte der Innenstadt zu entdecken. Einige schlenderten über den Viktualienmarkt und ließen sich von den vielfältigen Düften und Eindrücken begeistern, andere besuchten die Schrannenhalle oder zündeten in der Theatinerkirche beziehungsweise im Liebfrauendom eine Kerze an. Wieder andere nutzten die Zeit um Frühlingsklamotten oder Fußballtrikots zu shoppen. So konnten die Jugendlichen die besondere Atmosphäre der pulsierenden Stadt ganz individuell erleben.

 

Pünktlich zum vereinbarten Treffpunkt am Nachmittag versammelte sich die Gruppe wieder und stieg in den Bus zur Weiterfahrt in die Marsstraße. Dort erwartete sie im Zirkus-Krone-Bau eine beeindruckende Show unter dem Motto „Ich, Du & Wir“ voller Faszination, Staunen und Spannung. Die rund dreistündige Vorstellung mit ihren abwechslungsreichen Darbietungen begeisterte nicht nur die jungen Besucher sichtlich. Natürlich gehörten auch süße Popcorn, Nachos und fluffige Zuckerwatte zur Vorstellung, wie die Clowns in der Manege. Besonders toll war auch, dass einer der fliegenden Riesenluftballons die Ränge der Oberpfälzer Ministranten erreichte und die bunte Laolawelle mitbewegte.

 

Nach der Rückfahrt ließ Dekan Hösl den Tag noch einmal Revue passieren. Er sprach allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern ein herzliches Dankeschön aus und lobte besonders das gute Miteinander, das gegenseitige Vertrauen sowie die Rücksichtnahme innerhalb der Gruppe. Auch den mitgereisten Eltern und Betreuern galt sein Dank für ihre Unterstützung. 

 

Zugleich gab er einen kurzen Ausblick auf weitere geplante Aktivitäten der Minis im Laufe des Jahres, darunter das Zeltlager, ein Ausflug nach Österreich und weitere gemeinsame Unternehmungen. Auch Elisabeth Kick bedankte sich im Namen der Ausflugsgruppe bei Dekan Hösl. Seine Zeit und sein Engagement bedeuten den Kindern und Jugendlichen sehr viel und machen solche gemeinsame Tage zu etwas ganz Besonderem.

So wie der Tag am Morgen mit einem Reisesegen begonnen hatte, endete dieser wunderbare weiß-blaue Sonnentag schließlich auch mit einem gemeinsamen Dankgebet und mit vielen schönen Erinnerungen, die den Mitfahrerinnen und Mitfahrern noch lange in Erinnerung bleiben werden.


Faschingsgottesdienst begeistert die Pfarrei Böhmischbruck

Böhmischbruck. Bunt, fröhlich und bis auf den letzten Platz gefüllt präsentierte sich die Kirche „Mariä Himmelfahrt“ der Pfarrei Böhmischbruck beim diesjährigen Faschingsgottesdienst. Kleine und große Drachen, Glitzerfeen, Wunderbäume, spanische Flamenco-Tänzerinnen, Prinzessinnen, Löwen und Zauberer marschierten in die Kirchenbänke ein. Auch unter den Erwachsenen blitzten hier und da farbenfrohe Hütchen, Blumenhaarreife und Glitzerkronen hervor.

Pater Joseph zeigte sich sichtlich erfreut über den fantasievoll bunten Besuch. Gleich zu Beginn machte er deutlich, worum es an diesem Sonntag ging; „Tanzen, ja tanzen wollen wir und springen, denn der Herrgott hat uns, seine Kinder gern…“ (GL 462). In seiner Predigt stellte Pater Joseph die Freude in den Mittelpunkt. Ohne Freude, so betonte er, könne der Mensch nicht leben. Gott sei kein Gott der Angst, Traurigkeit und Mutlosigkeit, sondern ein Gott der Zuversicht und des Lebens. Anschaulich spannte er den Bogen zu einem Clown, mit viel zu großer Jacke, übergroßen Schuhen und roter Nase; eine Figur, die lacht, auch wenn man ihr Inneres nicht kennt. Der Clown lächle über vieles, obwohl es vielleicht in Familien, Schule oder Beruf auch Trauriges und Enttäuschendes gebe. Mit einem Lächeln das Beste aus schwierigen Situationen zu machen sei oft der bessere Weg. Fallen und Fehler machen gehöre zum Menschsein, so der Geistliche weiter, Schwäche sei kein Fehler, niemand ist perfekt. Hinfallen sei keine Schande, liegenbleiben jedoch schon. Auch Jesus habe gezeigt, dass man immer wieder aufstehen könne. Pater Joseph nannte Zitate und Beispiele unter anderem von Charly Chaplin, Charlie Rivel, Elisabeth von Thüringen oder Don Bosco, die mit ihrem Leben bezeugt hätten, dass das Leben, trotz aller Herausforderungen immer lebenswert sei. Fröhlich sein, Gutes tun und die Spatzen pfeifen lassen – ein Lachen könne Brücken bauen von Mensch zu Mensch. Auch die Geschichte eines Klostermönches, der statt des gemeinsamen Gebetes mit seinen Mitbrüdern lieber tanzend und singend in einer abgeschiedenen Kapelle Gott lobte, zeigte: Man kann Gott mit Leib und Seele ehren und Freude ist eine Form des Gebets. Begeistert beteten die kleinen Maschkerer das Vater unser mit bewegten Gesten rund um den Altar.

Musikalisch wurde der Gottesdienst ebenfalls zu einem besonderen Erlebnis. An der Orgel überraschte Ferdl Völkl mit einem aktuellen Faschingshit und sorgte damit für heitere Gesichter. Auch Lukas Bock und Michael Kleber ließen die Finger virtuos über die Tasten tanzen. Zum Abschluss brachte Richard Reger mit amüsanten Geschichten und Witzen aus dem Dorf- und Kirchenleben die Kirchgänger noch einmal zum Lachen. Kräftiger Applaus erfüllte den Raum. Pater Joseph dankte allen Mitwirkenden und besonders den „Danielas“, die sich immer wieder neue Ideen für die Gestaltung der Gottesdienste einfallen lassen. Auch die fantasievolle bunte Dekoration von Monika Duschinger und Johanna Kurzka erhielt Anerkennung. Mit den besten Wünschen für einen wunderschönen Faschingssonntag voller Lachen und Fröhlichkeit sowie der Einladung zum Aschermittwochsgottesdienst entließ Pater Joseph die bunte Gemeinde; und viele gingen mit einem Lächeln im Gesicht nach Hause.


Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit

Am Dreikönigstag hieß Pater Joseph die Gläubigen sowie die Sternsingerinnen und Sternsinger in Böhmischbruck herzlich willkommen. In seiner Predigt erinnerte er daran, dass schon die Weisen vor über 2000 Jahren nicht Ruhm und Reichtum suchten, sondern dem Stern folgten zu dem Kind in ärmsten Verhältnissen, dass die Welt verändern sollte.

 

Mit großer Dankbarkeit würdigte Pater Joseph den Einsatz der Kinder und Jugendlichen. Mit ihrem Einsatz leisten sie einen wertvollen Beitrag zur weltweiten Projekthilfe der Sternsingeraktion. In diesem Jahr stehen besonders Projekte in Bagladesch im Mittelpunkt, wo Kinder aus bedrängten und oft ausbeuterischen Arbeitsbedingungen befreit werden sollen, um ihnen den Zugang zu Schulbildung zu ermöglichen. 

Jede noch so kleine Spende, so betonte er, trägt dazu bei, die Welt ein kleines Stück besser zu machen.

 

Abschließend sprach er den Kindern und Jugendlichen seinen besonderen Dank für ihren Einsatz, ihre Zeit und ihr Engagement aus, mit dem sie ein starkes Zeichen für Solidarität und Menschlichkeit setzen. Und für den wertvollen Dienst und Überbringen des Dreikönigssegen in die Häuser, bei zweistelligen Minustemperaturen, gebühre extra Anerkennung.